Während der Arbeit sind natürlich besonders handwerkliche Berufe von erhöhter Unfallgefahr betroffen, wobei selbstverständlich auch im Büro ein Unfall passieren kann, der nicht einmal arbeitsspezifisch sein muss. Angenommen, man arbeitet als Tischler gerade an einem neuen Möbelstück, wobei man oftmals eine elektrische Säge verwendet. Diese ist zwar zumeist mit einem Sicherheitsmechanismus ausgestattet, aber dennoch muss der Tischler vorsichtig sein. Aus Unachtsamkeit vergisst dieser nun, vor der Säge seine Hand vom Holzbrett zu nehmen und die Säge durchtrennt seinen Daumen und den Zeigefinger der rechten Hand. Hierbei handelt es sich um einen klassischen Arbeitsunfall, bei dem die gesetzliche Unfallversicherung Leistungen erbringen würde. Je nach Schwere der Verletzung bzw. der Möglichkeit der Weiterbeschäftigung kann dieses sogar bis zu eine lebenslangen Unfallrente wegen Erwerbsunfähigkeit gehen. Ein zweites Beispiel ist, wenn Sie auf dem direkten Wege von ihrem Büro nach Hause einen Verkehrsunfall haben, und sich dort eine schwerwiegende Verletzung zuziehen. Auch in diesem Fall zahlt die gesetzliche Unfallversicherung und an dem Beispiel ist auch klar zu verdeutlichen, dass man solchen Unfallrisiken gar nicht aus dem Wege gehen kann. Deshalb sollte man einen Unfallversicherung Vergleich machen.
Natürlich ist die Anzahl von Gefahren im privaten Bereich noch erheblich höher. Viele Unfälle passieren dort auch in Ausübung bestimmter Hobbies, wobei dort natürlich in erster Linie bestimmte Sportarten zu nennen sind. Besonders im Bereich des Motorsports, zum Beispiel auch beim Go-Kart Fahren, welches ein sehr beliebter Freizeitsport ist, können mitunter schwere Verletzungen aufgrund eines Unfalls entstehen. Weniger körperlich gefährlich ist das Spielen von Browsergames. Aber auch in Weltraumspielen wie Battlestar Galactica können gefährliche Unfälle passieren. Gott sei Dank sind diese lediglich virtueller Natur. Angenommen, ein Go-Kart Fahrer wird von einem anderen Fahrer von der Bahn gedrängt und überschlägt sich beim Ausweichen in eine Leitplanke. Der Fahrer kommt so unglücklich auf dem Boden auf, dass er sich mehrere Nackenwirbel bricht und fortan nicht mehr arbeitsfähig ist. In diesem Falle würde die gesetzliche Unfallversicherung keine Leistung erbringen, da der Unfall sich im privaten Bereich zugetragen hat. Hier wäre also der vorherige Abschluss einer privaten Unfallversicherung sehr sinnvoll gewesen, denn diese zahlt finanzielle Entschädigungen je nach vereinbarten Leistungsarten. Weitere Beispiele für Schadensfälle im privaten Bereich sind Verkehrsunfälle die nicht auf dem Weg zur Arbeit geschehen. Auch im Haushalt ereignen sich immer noch sehr viele Unfälle, die gar nicht selten sogar mit dem Verlust von Gliedmaßen enden, wenn man sich beispielsweise beim Gemüse schneiden mit dem Messer einen Finger durchtrennt. Auch in diesem Fall würde die private Unfallversicherung auf jeden Fall gemäß der Gliedertaxe im Rahmen der Invaliditätssumme eine Leistung erbringen. Besonders gefährdet sind natürlich Kinder, beim Spielen können sich sehr schnell Unfälle ereignen. Daher empfiehlt es sich besonders für den Nachwuchs eine private Unfallversicherung abzuschließen, denn Kinder sind nur in der Schule oder dem Kindergarten durch die gesetzliche Unfallversicherung versichert.